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Futter Tierarzt | Fallberichte
Hier finden Sie eine kleine Auswahl von interessanten Fällen, die von uns betreut wurden!

Fallberichte Hund:

Arthrose bei einem Hund

Futtermittel-Allergie bei einem Hund

Herzerkrankung bei einem Hund

Leishmaniose bei einem Hund

Chronische Nierenerkrankung bei einem Hund

Pankreatitis und Chronische Nierenerkrankung bei einem Hund

Struvitsteine bei einem Hund

Ernährung einer Hündin in Trächtigkeit und Laktation

Fütterung von Hundewelpen

Fallberichte Katze

Diabetes mellitus bei einer Katze

Calciumoxalatsteine bei einer Katze

Chronische Nierenerkrankung bei einer Katze

Barf-Rezeptur aus 100% natürlichen Bestandteilen

Ernährung einer wachsenden Katze

Fallberichte Pferd

Abmagerung bei einem Pferd

Arthrose bei einem Pferd

Cushing bei einem Pferd

Schlechte Hufqualität bei einem Pferd

Unmotiviertes, schlappes Verhalten bei einem Pferd


1. Arthrose bei einem Hund

Vorgestellt wurde eine ältere Hündin mit Arthrose im rechten Knie.
Nach dem Aufstehen und bei nasskaltem Wetter lahmte die Hündin manchmal leicht. Außerdem hatte sie Probleme, ihr Idealgewicht zu erreichen. Gerade bei arthrotischen Veränderungen ist es wichtig, dass das betroffene Gelenk nicht unnötig durch ein zu hohes Körpergewicht belastet wird.

Aufgrund bestehender Unverträglichkeiten gegen manche Futtermittel und aufgrund persönlicher Vorlieben der Besitzerin wurde eine energiereduzierte hypoallergene Futter-Rezeptur erstellt. Neben der Energiereduktion enthielt die Futter-Rezeptur außerdem Bestandteile, die die Knorpelgesundheit fördern und bestehende entzündliche Prozesse durch die Arthrose lindern sollten.

Nach konsequenter Einhaltung des Futterplanes durch die Besitzerin zeichnete sich nach einiger Zeit eine deutliche Verbesserung der Symptomatik ab.
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2. Futtermittelallergie bei einem Hund

rote Pfoten beim Hund
Gerötete, juckende Pfoten beim Hund als Symptom einer Allergie.
Ein zweijähriger Rüde wurde vorgestellt mit den typischen Allergiesymptomen: sehr häufige und massive Übelkeit mit Erbrechen, juckende und stinkende Pfoten (teilweise waren die Pfoten auch blutig), die weißen Krallen waren an den Krallenansätzen braun bis rot, das weiße Fell an den Pfoten braun, am Kinn hatte der Hund Juckreiz und Entzündungen und die Ohren waren ebenfalls häufig entzündet.

Der Hund wurde bisher mit Trockenfutter wechselnder Sorten gefüttert, ohne dass eine längerfristige Besserung der Symptome eintrat. Die Besitzer wünschten eine Anleitung für eine Ausschlussdiät.

Der Hund bekam einen neuen Futterplan für die Ausschlußdiät. Zudem wurde den Besitzern eindringlich erklärt, das jegliches Bröckchen anderweitiger Futtermittel jedes Mal einen Rückschlag bedeutet.

rote Krallen beim Hund
Braune Krallenansätze durch eine Allergie: ein heller Streifen
auf der Kralle zeigt, dass zwischenzeitlich keine
allergische Reaktion auftrat.
Die Symptome besserten sich unter der Diät erheblich, so dass der Futterplan um Kartoffeln erweitert wurde. Hierauf reagierte der Hund mit einer nässenden, kreisrunden Hautwunde ("Hot Spot") an der Schnauze, worauf die Kartoffeln wieder abgesetzt wurden und ein anderes Futtermittel stattdessen gefüttert wurde. Die neue Futter-Rezeptur vertrug der Rüde hervorragend.

An den Krallen konnte man sehr schön erkennen, dass die erste Futter-Rezeptur vertragen wurde. Die Krallenansätze entfärbten sich. Unter den Kartoffeln wurde die Kralle wieder rot (siehe Foto).

Besitzer und Hund sind mit der neuen Fütterung sehr zufrieden und halten sich strikt an diesen Futterplan ohne weitere Futtermittel ausprobieren zu wollen. Mein Dank gilt hier auch den Besitzern, die sich strikt an meine Ratschläge gehalten haben und durch ihre hervorragende Mitarbeit zum Erfolg beigetragen haben.

Pfote mit braun roten Krallen aufgrund von Malassezien
Pfote mit braun roten Krallen aufgrund von Malassezien
Das Foto mit der kompletten weißen Pfote stammt von einem anderen Allergie-Patienten. Das Foto wurde einige Wochen nach Beginn der richtigen Fütterung gemacht. Das Fell ist weiß, die Haut wieder hell. Gut zu erkennen sind die noch braun-roten Krallen, deren Entfärbung am Längsten dauert. Eine blasser werdende Haut ist ein positives Zeichen, dass das Futter vertragen wird.
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3. Herzkranker Hund

Vorgestellt wurde ein älterer Hund mit einer angeborenen mittel- bis schwergradigen Stenose (Verengung eines Gefäßes).

Bisher wurde der Hund mit Fertigfutter gefüttert, aufgrund einer Nahrungsmittel-Allergie und persönlicher Wünsche der Besitzer kam Fertigfutter nicht mehr in Frage.
Daher haben sich die Besitzer mit ihrem Wunsch nach einem speziellen Futterplan für ihren herzkranken Hund an uns gewandt.

Für diesen herzkranken Hund wurde ein Futterplan (Barf - Plan) basierend auf Wildfleisch, Hirse, Rapsöl und einem angepassten Vitamin-Mineral-Futter erstellt. Bei den Futtermitteln Hirsch, Hirse und Rapsöl war den Besitzern schon im Vorfeld bekannt, dass ihr Hund diese verträgt und nicht allergisch reagiert. Daher musste keine Ausschlußdiät durchgeführt werden.

Speziell bei herzkranken Hunden ist das korrekte Körpergewicht und eine korrekte Versorgung ohne Über- oder Unterversorgungen an Elektrolyten wie Natrium und Kalium sehr wichtig.

Die regelmäßigen Kontroll-Blutuntersuchungen haben bisher immer ideale Elektrolyt- Konzentrationen ergeben. Zudem wird das Futter trotz der Herzerkrankung mit großem Appetit gefressen.

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4. Leishmaniose bei einem Hund

Vorgestellt wurde ein junger Rüde aus dem Tierschutz, der an Leishmaniose erkrankt ist. Eine Therapie mit Allopurinol war noch nicht nötig. Die Besitzer wollten ihrem Hund optimale Voraussetzungen bieten, damit ihr Hund mit der Erkrankung so gut wie möglich fertig werden kann.
Sie wollten nicht stundenlang in der Küche das Hundefutter zubereiten, aber dennoch eine optimale Versorgung ihres Hundes.

Basierend auf der vorherigen Fütterung wurde ein neuer Futterplan erstellt, der die Nieren schonen und die Hautgesundheit sowie das Immunsystem optimal unterstützen sollte. Wichtig dabei ist eine ausgeglichene Nährstoffbilanz ohne Überversorgungen oder Unterversorgungen sowie ein nicht zu hoher Proteingehalt und Phosphorgehalt. Außerdem sollte die neue Fütterung eher restriktiv in der Energieversorgung sein.

Bereits nach drei Wochen war eine positive Veränderung der Pfotenballen, des Fells und des Wesens feststellbar. Die Besitzer haben sich konsequent an den neuen Futterplan gehalten und die Futtermenge je nach Bedarf reguliert, damit der Hund sein Idealgewicht wieder erlangen konnte.
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5. Hund mit rapider Verschlechterung der Nierenwerte

Ein 9 jähriger Rüde wurde vorgestellt wegen Chronischen Nierenversagens, welches rasch voranschreitet. Alle Maßnahmen mit kommerziellem Nierendiätfutter für Hunde waren erfolglos geblieben. Die Besitzer wünschten daher einen individuellen Ernährungsplan.

Der Rüde bekam einen Futterplan mit Rind, Kartoffeln, Banane und Rapsöl. Die Ration war protein- und phosphorreduziert. Die Nierenwerte stabilisierten sich; der Hund lebt nun seit drei Jahren mit dieser Diät. Ursache für die plötzliche starke Verschlechterung der Nierenwerte war vermutlich eine Futter-Unverträglichkeit.
Die Besitzer halten sich strikt an den Futterplan und haben daher ihrem Hund diese neue Lebensqualität ermöglicht. Daher gilt auch ihnen mein Dank!

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6. Pankreatitis und Chronisches Nierenversagen bei einem Hund

Eine 8 Jahre alte Hündin mit schlechten Nierenwerten, die seit eineinhalb Jahren bestanden und einer Pankreatitis, die seit einem Monat bestand, wurde vorgestellt. Die Pankreatitis wurde bekannt wegen häufiger Übelkeit und Erbrechen. Gleichzeitig wurden die Nierenwerte kontrolliert, welche sich verschlechtert hatten. Die Besitzerin wollte gerne die Ernährung verbessern.

Die Hündin bekam ein Futterrezept basierend auf Pferdefleisch, Bananen, Kartoffeln und Karotten sowie Rapsöl. Die Ration war proteinreduziert, fettarm und phosphorreduziert. Der Vitamin E-Gehalt wurde auf das Doppelte angehoben.

Bei der nächsten Kontrolle der Nieren- und Pankreaswerte zeigte sich bei allen Werten eine zum Teil erhebliche Besserung. Die Werte werden weiterhin in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Sollte sich eine Verschlechterung ergeben, wird der Futterplan wieder in Bezug auf Proteingehalt, Phosphorgehalt und Vitamingehalt angepasst.
Ohne die Mitarbeit der Besitzerin wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen, daher gilt auch ihr mein Dank!
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7. Struvitsteine bei einem Hund

Eine 12 Wochen alte Hündin verkühlte sich im Winter und zog sich eine bakterielle Blasenentzündung zu. Die Besitzer bemerkten die Blasenentzündung, da ihr eigentlich schon stubenreiner Welpe plötzlich wieder ins Haus urinierte, nachts das Bettchen feucht war und die Hündin allgemein matt erschien.

Der Harn-pH befand sich im basischen Bereich über 7 und auch Struvitstein-Kristalle waren vorhanden. Kristalle sind die Vorstufe von Struvitsteinen, einer bestimmten Sorte von Harnsteinen. Zudem konnten im Harnsediment unter dem Mikroskop Bakterien und Entzündungszellen nachgewiesen werden.

Struvitstein-Kristalle sind häufig bei einer Blasenentzündung zu finden, da bestimmte ureasespaltende Bakterien die Abfallstoffe wie Ammoniak und Harnstoff spalten. Durch die Spaltprodukte wird zum einen der Harn-pH basisch und zum anderen können Struvit-Kristalle ausfallen. Dies war bei der Hündin der Fall.
Daher wurde mit einem Antibiotikum behandelt. Trotzdem blieb der Harn-pH im neutralen bis basischen Bereich (7 bzw. manchmal sogar über 7).

Aus diesem Grund wurde die Futter-Ration überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die Balance aus Kationen und Anionen (Kationen-Anionen-Bilanz) ungünstig war, so dass der Harn-pH aus diesem Grund neutral bis basisch blieb.
Die Ration wurde angepasst, zudem ein ansäuernder Futterzusatz zugefüttert und somit der Harn-pH auf 6,0 gesenkt. Die Blasenentzündung war innerhalb kürzester Zeit kein Thema mehr. Die Besitzer haben sich auch weiterhin an den geänderten Plan gehalten und hatten keinerlei Probleme mit Struvitsteinen oder einer erneuten bakteriell bedingten Entzündung.
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8. Ernährung einer Hündin in der Trächtigkeit und Laktation

Vorgestellt wurde eine dreijährige Hündin, 28 kg, vermutlich tragend am 14. Tag. Die Besitzer wünschten ein Futterrezept für die Trächtigkeit und auch einen Futterplan für die Laktation. Unter anderem wegen einer bestehenden Futtermittel-Allergie wollten die Besitzer die trächtige und später laktierende Hündin gerne mit selbst gekochtem Hundefutter füttern (barfen) und kein Trockenfutter für trächtige Hündinnen und weitergehend kein kommerzielles Hundefutter für eine laktierende Hündin verwenden.

Für die zweite Trächtigkeitshälfte der Hündin wurde ein Futterrezept basierend auf Pferdefleisch, Kartoffeln, Karotten und Rapsöl mit passender Vitamin-Mineral-Ergänzung erstellt. Von diesen Zutaten war bekannt, dass sie keine Allergie bei der Hündin auslösen. Am 62. Trächtigkeitstag hat die Hündin auf natürlichem Weg innerhalb von acht Stunden 9 Welpen geworfen. Alle Welpen ebenso wie die Mutter waren gesund und munter.

Das Hundefutter für die laktierende Hündin basierte ebenfalls auf Pferdefleisch, Kartoffeln, Karotten und Rapsöl. Allerdings waren die Menge, der Energiegehalt sowie der Nährstoffgehalt an die 9 Welpen, die die Hündin versorgen musste, angepasst.

Die Welpen haben gute Gewichtszunahmen gezeigt und mussten in den ersten zwei Lebenswochen nicht zugefüttert werden. Nach dem Absetzen in der sechsten Lebenswoche zeigte sich die Hündin in einer sehr guten Verfassung. Sie hat sowohl zum Ende der Trächtigkeit als auch zum Ende der Laktation ihr Idealgewicht gehalten.
Mein Dank gilt hier auch den Besitzern, die durch ihre hervorragende Mitarbeit zum Erfolg beigetragen haben.
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9. Fütterung von Hundewelpen

Hundewelpe
Zufriedener, satter Welpe.
Die Welpen der dreijährigen Hündin sollten auch mit selbst gemischtem Welpenfutter gefüttert werden. Die Besitzer wünschten daher für den ersten und den zweiten Lebensmonat der Welpen jeweils einen Ernährungsplan.

Die Rezepte basierten ebenfalls wie bei der Mutter auf Pferdefleisch, Kartoffeln, Karotten und Rapsöl mit einer angepassten Vitamin-Mineral-Ergänzung.
Alle Welpen haben das Futter gerne gefressen. Unter den 9 Welpen war kein einziger "Mickerling" und auch Durchfall trat nicht auf.
Mein Dank gilt auch hier den Besitzern, die wie schon bei der Hündin durch ihre hervorragende Mitarbeit zum Erfolg beigetragen haben.
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10. Diabetes mellitus bei einer Katze

Ein 13 Jahre alter Kater mit Diabetes mellitus benötigte eine Futter-Rezeptur die speziell für Diabetiker geeignet ist.
Trockenfutter oder Feuchtfutter hat der Kater verweigert; seine Vorlieben waren Huhn, Fisch und Milchprodukte.

Auf Basis dieser Lebensmittel wurde eine Futter-Rezeptur erstellt, die frei von Stärke oder leicht löslichen Kohlenhydraten wie Zucker war. Damit der Nahrungsbrei im Darm langsam aufgenommen wird und der Blutzucker nicht zu stark schwankt, wurde außerdem der Rohfasergehalt durch das Verfüttern einer Ballaststoffquelle relativ hoch gehalten.
Die Besitzer halten sich strikt an den Futterplan und erhalten damit das Wohlbefinden ihrer Katze. Daher gilt auch ihnen mein Dank!
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11. Calciumoxalatsteine bei einer Katze

Vorstellig wurde ein Kater mit FLUTD (Feline Lower Urinary Tract Disease). Bei den Harnsteinen dieses Katers handelte es sich um Calciumoxalatsteine. Diese Steine können durch einen angepassten Harn-pH nicht aufgelöst werden. Daher war eine korrekte Fütterung zur Vermeidung dieser Steine dringend notwendig.

Vorberichtlich war die Haltung des Katers sehr katzenfreundlich und ein auslösender Stressor nicht erkennbar.
Der Kater bekam soweit wie möglich eine Futter-Rezeptur mit den Lebensmitteln, die er bekannterweise gerne gefressen hat.
Die Futter-Rezeptur war an der unteren Bedarfsgrenze für Calcium, Vitamin D und Oxalsäure. Der Gehalt an Magnesium und Vitamin B6 wurde erhöht. Außerdem wurde das Futter so konzipiert, dass eine für die Vermeidung von Calciumoxalatsteinen geeignete Kationen-Anionen-Bilanz vorlag. Der Harn-pH bei diesem Futter war dadurch in einem optimalen Bereich von 7,1, um die Entstehung von Calciumoxalatsteinen verhindern zu können.
Die Besitzer halten sich strikt an den Futterplan und erhalten damit das Wohlbefinden ihrer Katze. Daher gilt auch ihnen mein Dank!
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12. Chronische Nierenerkrankung bei einer Katze

Eine Katze mit erhöhten Nierenwerten benötigte eine nierenschonende Diät. Leider hat sie Fertigfutter nicht vertragen, weshalb das Futter selber zubereitet werden muss. Für die Erstellung einer Nierendiät zum selber kochen ersuchten die Besitzer tierärztlichen Rat.

Da die Katze eher mäkelig frisst, hatte die neue Futter-Rezeptur einen hohen Energiegehalt. Das Verhältnis von verdaulichem Rohprotein zu umsetzbarer Energie wurde gesenkt. Der Phosphorgehalt in der Ration wurde ebenfalls gesenkt bis knapp unter den Bedarfswert. Im Gegenzug wurde die Konzentration der B-Vitamine und der omega-3-Fettsäuren angehoben.
Die Besitzer halten sich strikt an den Futterplan und verlängern damit die Lebenszeit ihrer Katze bei verbesserter Lebensqualität. Daher gilt auch ihnen mein Dank!
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13. Barf-Rezeptur für eine Katze aus 100% natürlichen Bestandteilen

Eine Wohnungskatze sollte so natürlich wie möglich ernährt werden. Dazu sollte der komplette Nährstoffbedarf aus natürlichen Zutaten gedeckt werden, ohne dass gleichzeitig eine gravierende Überversorgung mit manchen Nährstoffen auftritt. Außerdem sollten keine industriell verarbeiteten Produkte verwendet werden.

Die Futter-Rezeptur bestand aus Muskelfleisch und Innereien von mehreren Tierarten. Außerdem wurden in geringer Menge pflanzliche Bestandteile verwendet, um beispielsweise den Mangan - Bedarf der Katze zu decken. Außerdem mussten zur Abdeckung der Mineralstoff-Versorgung ein paar mineralische Ergänzungen gefüttert werden.
Obwohl die Katze einige Bestandteile der Futter-Rezeptur vorher noch nicht kannte, verlief die Umstellung gut. Die Besitzer halten sich strikt an den Futterplan und erhalten damit die Gesundheit ihrer Katze. Daher gilt auch ihnen mein Dank!

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14. Ernährung einer wachsenden Katze

Vorgestellt wurde eine junge Katze, deren Besitzer ihre Katze so gesund wie möglich ernähren wollten. Aus diesem Grund wollten sie auch kein kommerzielles Fertigfutter verwenden, sondern ihrer Katze ein Futter anbieten, welches genau auf die Bedürfnisse ihrer Katze abgestimmt ist und wo sie genau wissen, was im Futter drin ist.

Die Futter-Rezeptur bestand aus Fleisch und Innereien von drei verschiedenen Tierarten. Außerdem wurden in geringer Menge pflanzliche Bestandteile verwendet, um den Mangan-Bedarf der Katze natürlich zu decken. Zudem wurde eine passende Vitamin-Mineral-Mischung gefüttert.
Die Besitzer halten sich strikt an den Futterplan und erhalten damit die Gesundheit ihrer jungen Katze. Daher gilt auch ihnen mein Dank!
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15. Abmagerung bei einem Pferd


Abmagerung zum Zeitpunkt der Vorstellung.
Die Besitzerin eines 21 Jahre alten Warmbluts hatte das Problem, dass ihr Pferd über die Wintermonate Gewicht verlor, ohne dass sie den Gewichtsverlust aufhalten konnte. Sie wünschte eine Fütterungsempfehlung oder eine Futter-Rezeptur zum Futter selber Mischen für die Fütterung ihres alten Pferdes.


6 Wochen nach Beginn der neuen Fütterung.
Probleme mit den Zähnen, die alte abgemagerte Pferde typischerweise haben, waren bei dem Pferd nicht (mehr) vorhanden, auch sonst gab es keine krankheitsbedingte Ursache für die Tatsache, dass das alte Pferd zu dünn war.

Für die Besitzerin stellte sich also die Frage: "Wie soll ich mein altes dünnes Pferd füttern?"

Die Überprüfung der bisherigen Fütterung ergab, dass das Futter des Pferdes nicht energiereich genug war. Daher wurde speziell für dieses Pferd eine neue Futter-Rezeptur erstellt. Mit dieser Fütterungsempfehlung war die Gewichtsabnahme kein Thema mehr.
Die Besitzerin hält sich strikt an den Futterplan und verhindert dadurch die Abmagerung ihres alten Pferdes. Daher gilt auch ihr mein Dank!

Altes Pferd zu dünn wegen Zahnproblemen


Altes Pferd abgemagert.
Gerade alte Pferde leiden mehr oder weniger unter einer zunehmend schlechter werdenden Qualität der Zahnsubstanz.
So auch bei diesem Pferd, einem 27-jährigen Warmblüter. Zum Zeitpunkt der Vorstellung im Frühsommer war dieses alte Pferd abgemagert mit Abbau der Muskelsubstanz. Und das, obwohl sich die Besitzer bei der Zufütterung schon große Mühe gaben und bereits die Futterberatung eines Pferdefutter - Herstellers in Anspruch nahmen.

Zunächst wurden eventuell vorliegende Krankheiten, Haltung und aktuelle Fütterung mit genauen Futtermengen analysiert. Dabei stellte sich heraus, dass die Energie-Versorgung für ein Pferd mit normaler Zahnsubstanz ausreichend genug gewesen wäre.


6 Monate nach Beginn der neuen Fütterung.
Nun lag aber bei diesem alten Pferd eine so schlechte Zahnsubstanz vor, dass das alte Pferd trotzdem immer dünner wurde. Futter wie Heu und Gras konnte das alte Pferd nicht mehr zerkleinern und im Darmtrakt verarbeiten. Das alte Pferd wäre immer dünner geworden trotz ausreichend Weidegang.

Nach dieser Bestandsaufnahme wurde passend zu dem alten Pferd eine neue Ration entwickelt. Dabei mussten viele Faktoren berücksichtigt werden: altersgerechte Nährstoff-Versorgung, Aufbau einer gesunden Darmmotilität und -flora, adäquate Aminosäuren-Versorgung, um die Muskulatur wieder aufzubauen und natürlich genügend verwertbare Energie, damit das alte Pferd nicht mehr immer dünner wird, sondern auch wieder Gewicht zulegt.


1 Jahr nach der Futterumstellung.
Neben der Ration wurde auch das zeitliche Fütterungsmanagement angepasst, so dass das Pferd keine längeren Hungerphasen hatte, welche denkbar schlecht für die Magen-Darm-Gesundheit sind.

Nach einiger Zeit intensiver Zufütterung zeigten sich die ersten Erfolge. Das Pferd legte wieder Gewicht zu und wurde temperamentvoller. Es fühlte sich offensichtlich wohl! Ohne das Engagement der Besitzer wäre das aber nicht möglich gewesen, deshalb nochmal "Danke" an dieser Stelle!

Spannend war auch die Frage, wie das Pferd den kommenden Winter und das darauf folgende Frühjahr übersteht. Viele Kunden kommen wegen Abmagerung ihres Pferdes gegen Ende des Winters, so dass "Risikokandidaten" wie dieses Pferd natürlich besonders gefährdet sind.

Allerdings hat das Pferd auch den Winter sowie den Start in die Weidesaison gut überstanden. 1 Jahr nach unserer Futterumstellung ist dem Pferd sein Alter nicht mehr anzumerken!
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16. Arthrose bei einem Pferd

Ein 19-jähriges Warmblut wurde wegen Arthrose vorgestellt. Die Fütterung des Pferdes sollte so angepasst werden, dass das Fortschreiten der Arthrose verlangsamt wird. Die Besitzerin wollte außerdem kein kommerzielles Ergänzungsfutter für ein Pferd mit Arthrose füttern. Da es sich um ein Freizeit-Pferd handelte, brauchte auf die Dopingbestimmungen nicht geachtet werden.

Ein wichtiger Aspekt bei der Fütterung von Pferden mit Arthrose ist das Körpergewicht des betreffenden Pferdes. In diesem Fall war das Gewicht normal mit gelegentlicher kurzfristiger Gewichtsabnahme.
Speziell zur Verbesserung des klinischen Bildes dieses an Arthrose erkrankten Pferdes wurde eine Futter-Rezeptur erstellt.
Das Pferd wird nun seit zwei Jahren nach diesem Futterplan gefüttert. Bis auf gelegentliche Arthrose-Schübe läuft das Pferd auch bei nass-kaltem Wetter überwiegend lahmfrei. Das Gangbild ist deutlich besser als es nach dem Schweregrad der Arthrose zu erwarten gewesen wäre.
Die Besitzerin hält sich strikt an den Futterplan und ermöglicht daher ihrem Pferd diese gute Lebensqualität. Auch die Haltung in einem Offenstall und die häufige moderate Bewegung hält ihr Pferd fit. Daher gilt auch ihr mein Dank!
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17. Cushing bei einem Pferd

Vorgestellt wurde ein älteres Warmblut mit Cushing. Die Erkrankung machte sich bei diesem Pferd bisher nur durch ein verändertes Fell, einen verzögerten Fellwechsel, häufige Hautinfektionen und leichte Abmagerung mit Muskelschwund bemerkbar.

Die Futter-Rezeptur für das Pferd mit Cushing war daher energiereich, aber frei von Stärke (Hafer, Mais,...) und Zucker. Aufgrund des Muskelschwunds wurde das Verhältnis von verdaulichem Rohprotein zu umsetzbarer Energie angehoben. Der Nährstoffgehalt wurde an die Bedürfnisse eines an Cushing erkrankten Pferdes angepasst.
Die Besitzerin hält sich strikt an den Futterplan und ermöglicht daher ihrem Pferd diese gute Lebensqualität. Daher gilt auch ihr mein Dank!

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18. Schlechte Hufqualität bei einem Pferd


Brüchiger Huf vor Beginn der neuen Fütterung.
Ein Warmblut wurde wegen brüchiger und langsam wachsender Hufe vorgestellt. Die Problematik war so ausgeprägt, dass die Hufeisen schlecht auf dem Huf hielten, da kaum gesunde feste Hornsubstanz vorhanden war. Die Besitzern hatte schon viel ausprobiert, sowohl Hufsalben oder Kronrandsalben als auch Hornfestiger und Futterzusätze. Leider hatte nichts den gewünschten Erfolg gebracht, weshalb sie sich für eine Rationsüberprüfung mit eventuell nötiger Rationsanpassung entschied.


Mit der neuen Fütterung: Riss und Spalt sind weg.
Die Rationsüberprüfung ergab, dass in der Ration teilweise Nährstoffmängel und teilweise Nährstoffüberversorgungen vorlagen. Besonders bei Kupfer, Zink und Biotin lagen erhebliche Abweichungen von den Bedarfswerten vor.
Daher wurde die Ration entsprechend umgestellt und auf eine gute Versorgung mit Biotin geachtet. Die Besitzerin wurde informiert, dass eine Besserung der Symptomatik erst erfolgen kann, wenn das alte Hufhorn herausgewachsen ist.

Nachdem das alte Horn nicht mehr vorhanden war, hatte das Pferd völlig normale, gesunde und feste Hufe. Der Besitzerin gilt mein Dank, weil sie sich konsequent an die neue Futter-Rezeptur gehalten hat und die Zeit bis zur kompletten Erneuerung des Hufhorns durchgehalten hat.
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19. Unmotiviertes, schlappes Verhalten bei einem Pferd

Die Besitzerin eines Warmblutes stellte ihren Wallach wegen sehr ausgeprägter Faulheit und Lustlosigkeit vor. Medizinisch konnte keine Erklärung für das Verhalten gefunden werden. Der Wallach war schon immer triebig, aber nicht so extrem wie in letzter Zeit.
Die Besitzerin wollte daher die Fütterung überprüfen lassen, ob ein Nährstoffmangel eine mögliche Ursache für sein unmotiviertes, schlappes Verhalten sein könnte.

Die Rationsüberprüfung ergab einige Abweichungen von den Bedarfswerten. Es lagen sowohl Überversorgungen als auch Unterversorgungen vor. Vor allem Magnesium war sehr hoch konzentriert in der Ration.

Aus diesem Grund wurde eine neue Ration erstellt mit korrekten Nährstoffversorgungen. Die Besitzerin hielt sich konsequent an den Futterplan. Bereits nach einer Woche stellte die Besitzerin eine Veränderung im Wesen ihres Wallachs fest. Der Wallach war auffällig munterer und temperamentvoller.

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